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Meldungen des Finanzamtes Mittweida

Die sächsische Steuerverwaltung sucht Nachwuchs!

(Pressemitteilung vom 15.03.2018)

Ein Land ohne Straßen, Polizei oder Schulen? – Nicht vorstellbar! Aber ein funktionierendes Gemeinwesen kostet Geld. Die Steuerverwaltung sorgt dafür, dass der Staat die entsprechenden Mittel zur Finanzierung der Staatsaufgaben einnimmt und später verteilen kann. Damit das auch in Zukunft funktioniert, sucht die Steuerverwaltung Fachleute für den Ausbildungsstart am 3. September 2018.

Wer sich aktiv am Funktionieren des Gemeinwesens beteiligen möchte, kann sich noch bis zum 15. Juni 2018 für eine duale Ausbildung in der sächsischen Steuerverwaltung bewerben. Während der 2-jährigen Ausbildung wechseln sich fachtheoretischer Unterricht am Ausbildungszentrum Bobritzsch mit Praxisphasen in einem der sächsischen Finanzämter ab. In den zwei Jahren werden die Grundsteine für eine Tätigkeit als Mitarbeiter im Finanzamt, als Vollziehungsbeamtin/-beamter im Außendienst oder als Ansprechpartner/in für Bürger in den Informations- und Annahmestellen der Finanzämter gelegt. Die Einsatzmöglichkeiten in der Steuerverwaltung sind breit gefächert.

Neben Schülern, die im Sommer ihre mittlere Reife abschließen, sind auch Bewerbungen mit einem vergleichbaren Bildungsabschluss und Bewerbungen von Quereinsteigern ausdrücklich erwünscht.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren oder zum Ablauf der Ausbildung gibt es unter: www.nachwuchs-fuer-die-steuerklasse.de.

    Finanzamt Mittweida hat die fortschrittlichsten Steuerpflichtigen

    (Pressemitteilung vom 07.02.2013)

    Bei keinem anderen Finanzamt in Sachsen liegt der Anteil der elektronisch abgegebenen Steuerklärungen so hoch wie beim Finanzamt Mittweida. Von den bislang für das Jahr 2011 eingegangen Steuererklärungen wurden 60 % mit ELSTER - der ELektronischen STeuerERklärung - abgegeben. Dies ist der höchste Wert aller sächsischen Finanzämter und liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt von 52 %. Für den Vorsteher Bernd Wisslicen ist dies nicht überraschend: »Für mich spiegelt dieser Wert die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen technischen Möglichkeiten wider, die hier in der Region besonders ausgeprägt ist.«

    Im Finanzamt geht man davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Erfahrungsgemäß möchten am Jahresanfang viele Arbeitnehmer ihre Einkommensteuererklärung so schnell wie möglich abgeben und sich zuviel bezahlte Steuern vom Finanzamt zurückholen. Denjenigen, die dabei bisher noch die Papierform bevorzugt hatten, empfiehlt Katrin Johann, Hauptsachgebietsleiterin Einkommensteuer im Finanzamt Mittweida, den Wechsel: »Wer bei seiner Einkommensteuererklärung den Zeit- und Papieraufwand möglichst gering halten möchte, sollte seine Steuererklärung auf elektronischem Weg beim Finanzamt einreichen. Dies bietet eine ganze Reihe von Vorteilen.«

    • Das Programm berechnet die jeweilige Steuer, so dass jeder vorab weiß, ob und in welcher Höhe er mit einer Erstattung rechnen kann.
    • Wer ElsterFormular bereits im Vorjahr verwendet und die Steuererklärung gespeichert hat, kann auf diese Daten auch bei der aktuellen Steuererklärung zurückgreifen. So müssen gleichbleibende Daten wie beispielsweise Anschrift oder Kontoverbindung nicht erneut eingetragen werden.
    • ElsterFormular weist bereits bei der Eingabe auf einzureichende Belege oder fehlende Daten hin. Das vermeidet Rückfragen des Finanzamtes. Zudem müssen nur die gesetzlich vorgeschriebenen Belege (z. B. Spendenbescheinigungen) beim Finanzamt eingereicht werden.

    Die Steuerverwaltung stellt mit ElsterFormular ein eigenes PC-Programm für die Nutzung von ELSTER zur Verfügung. Das Programm ist als CD-ROM im Finanzamt Mittweida kostenlos erhältlich. Auch im Internet steht es unter www.elsterformular.de zum freien Download bereit.

    Einen kleinen Wermutstropfen enthält die an sich erfreuliche Entwicklung bei der ELSTER-Nutzung aber auch. Bisher konnten die Nutzer von ELSTER von einer vorrangigen Bearbeitung ihrer Erklärungen und damit von einer kürzeren Wartezeit bis zu einer Erstattung ausgehen. Bei einer immer größeren Anzahl von elektronisch abgegebenen Erklärungen verschwindet dieser Unterschied.

      Jetzt Lohnsteuer-Freibeträge für 2013 neu beantragen

      (Pressemitteilung vom 14.11.2012)

      Zum 1. Januar 2013 startet die elektronische Lohnsteuerkarte. Ab diesem Zeitpunkt können die Arbeitgeber in das elektronische Verfahren einsteigen und die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) ihrer Arbeitnehmer abrufen.

      Mit dieser Umstellung müssen die bisher in der Übergangszeit 2011/12 automatisch übertragenen Freibeträge für den Lohnsteuerabzug wieder neu beantragt werden, z. B. für Berufspendler oder bei volljährigen in Ausbildung befindlichen Kindern. Ohne neuen Antrag werden nur Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und Hinterbliebene berücksichtigt, die bereits über 2012 hinaus gewährt wurden.

      Sollen die Freibeträge bei der Anwendung der ELStAM durch den Arbeitgeber in 2013 (weiter) berücksichtigt werden, sind diese grundsätzlich im Rahmen des Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2013 neu zu beantragen. Eine Ausnahme bilden Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und Hinterbliebene, die bereits über das Jahr 2012 hinaus gewährt wurden. Diese Pauschbeträge werden weiterhin ohne neuen Antrag berücksichtigt.

      Der Antrag auf Lohnsteuerermäßigung 2013 kann ab sofort beim Finanzamt Mittweida gestellt werden. Um Wartezeiten vor Ort zu vermeiden, kann der Antrag auf Lohnsteuerermäßigung 2013 auch aus dem Internet heruntergeladen (www.formulare-bfinv.de) und auf dem Postweg dem Finanzamt Mittweida übersandt werden. Die notwendigen Antragsformulare können auch unter http://www.steuern.sachsen.de/ abgerufen werden. Hier finden sich zudem weitere Informationen zur Berücksichtigung von Freibeträgen beim Lohnsteuerabzug (http://www.steuern.sachsen.de/ > Informationen & Vordrucke > Lohnsteuer).

      Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können mit Beginn des elektronischen Verfahrens ihre aktuellen »ELStAM« online unter www.elsteronline.de/eportal einsehen. Dieser Service wird erstmals für die zum 1. Januar 2013 gültigen ELSTAM nutzbar sein. Dazu ist eine einmalige, kostenfreie Registrierung mit der steuerlichen Identifikationsnummer erforderlich.

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